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Milos-Sovak-Schule

 

                                                                                                                
 
Die Milos-Sovak-Schule ist eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache. Unsere Schüler wohnen im Einzugsgebiet von Frechen, Hürth, Brühl, Wesseling und Erftstadt.


Unsere Schule besteht seit 1976 und trägt den Namen nach Herrn Professor Milos Sovak, dem Begründer der tschechischen Logopädie.
Sie orientiert sich an den Grundschulrichtlinien und hat demzufolge auch die gleichen Fächer und Inhalte der allgemeinen Grundschule.Manche Kinder können nicht die verbindlichen Anforderungen der Grundschule erreichen und werden im Bildungsgang Lernen unterrichtet.

Die Milos-Sovak-Schule umfasst wie die Grundschule maximal fünf Schuljahre: die Schuleingansphase (S I, S II und S III) sowie die Klassen 3 und 4. Dabei ist unser Hauptziel als  "Durchgangsschule", die Schüler wieder in den allgemeinen Schulbetrieb einzugliedern, insbesondere sie "grundschulfähig" zu machen. Vornehmlich nach der Schuleingansphase II und III wechseln die Schüler nach einer vorherigen Hospitationsphase ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf wieder in die zuständige Grundschule am Wohnort. Ein Großteil der Schüler verlässt dann nach der 4. Klasse die Milos-Sovak-Schule meist mit aufgehobenem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf und wechselt in die Sekundarschule I (Hauptschule, Realschule, Gesamtschule) oder besucht die Sekundarschule I Sprache in Bornheim bzw. Köln-Flittard, je nach Wohnort des Kindes. (siehe Schaubild)

Um unsere Schule besuchen zu können, muss über die Grundschule ein Antrag auf ein AO-SF (Kürzel steht für: Ausbildungs - Ordnung sonderpädagogische Förderung) gestellt werden mit dem vermuteten Förderschwerpunkt Sprache. Nach Eröffnung des Verfahrens wird von zwei Lehrkräften (Grundschule und Förderschule) ein Gutachten über das Kind erstellt und das Ergebnis mit den Eltern erörtert. Es wird ein Protokoll angefertigt, in dem die Eltern ihren Wunsch angeben, dass das Kind die Milos-Sovak-Schule besuchen soll.

 
Unsere Schüler sind
Schulneulinge und vereinzelt Kinder aus den Schuleingangsphasen der Grundschule (in Ausnahme auch aus höheren Klassen). Bei weitgehend normaler Intelligenz weisen sie Auffälligkeiten vor allem im Bereich Sprache und Kommunikation auf, sind aber auch meist in den Bereichen Wahrnehmung und Motorik entwicklungsverzögert.

Kinder mit primärem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in Sprache, die im Bildungsgang Lernen gefördert werden.


 
Unsere spezifischen Förderangebote sind

Aufarbeitung von Entwicklungsrückständen (insbesondere in der Schuleingangsphase) hinsichtlich


 

  • Wahrnehmung und Motorik (Erwerb von Basiskompetenzen: Gleichgewicht, Auge-Hand-Koordination, sensorische Integration)

  • Lern- und Arbeitsverhalten (Erwerb von Schlüsselkompetenzen: Konzentration, Ausdauer, Selbstständigkeit, Lernbereitschaft …)

  • Kognition (Merkfähigkeit, Handlungskompetenz, …)

  • sozial-emotionales Verhalten (Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Anbahnen und Ausbauen sozialer Kontakte, Gruppenfähigkeit, …)
 
  • Voraussetzungen des Schriftspracherwerbs (phonologische Bewusstheit, Graphomotorik,…)
 
  • grundlegende mathematische Fähigkeiten (Pränumerik, Numerik...)

 
Der Unterrichtsstoff des früheren 1. Schuljahr Grundschule ist in der Regel auf zwei Schuljahre (S I und SII) verteilt, dadurch
   

  • spezielle Förderung von Grundlagen zum Sprachverhalten (sensorische Integration)

  • Lesen, Schreiben, Rechnen lernen durch Einbezug aller Sinne und Bewegung

  • mehr Zeit für intensives Erarbeiten
   

Im Unterricht aller Klassen sind sprachstörungsbezogene Inhalte integriert, d. h.

   
 
  • Die Auswahl und Gewichtung der Lerninhalte orientiert sich am Unterstützungsbedarf
 
  • Ganzheitliche Förderung (Sprache, Wahrnehmung, Motorik) in allen Unterrichtsfächern
 
  • Beachten und Anwenden von Gelerntem aus der zusätzlichen Sprachförderung
 
  • Intensive Wahrnehmungsübungen bes. zum Hören, Sehen, Tasten/Fühlen
 
  • Verstärkt handlungs-, erlebnis- und projektorientiertes Arbeiten
 
  • Bewusstes Schaffen von Sprechanlässen (Erzählkreise, darstellendes Spiel etc.)
 
  • Einbezug künstlerischer und rhythmisch-musikalischer Elemente
 
  • spezielle Computerprogramme
 
  • Psychomotorik
   

Zusätzliche (additive) Sprachförderung -> gezieltes Fördern in Kleingruppen/einzeln:

   
 
  • Sprachverständnis, Wortschatz/Begriffsbildung
 
  • Aussprache und Grammatik
 
  • Störungen der Stimme, der Kommunikation und des Sprechablaufes (Mutismus, Stottern, Poltern)
 
  • Lesen und Schreiben von Texten, Lese- und Rechtschreibübungen
   

Angebot ambulanter Sprachtherapie oder Ergotherapie durch ortsansässige Praxen bei  ärztlicher Verordnung

   



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