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Der „Offene Anfang“ in der Milos-Sovak-Schule

 

Schulorganisatorische Einordnung

Zu Beginn des Schuljahres 2011/2012 wurde in der Milos-Sovak-Schule der „Offene Anfang“ eingeführt.
Alle Schüler werden ab 8.00 Uhr aus den Schulbussen entlassen und kommen auf den Schulhof. Die Aufsicht auf dem Schulhof beginnt um 8.00 Uhr.
Bis zum Beginn des Unterrichts um 8.15 Uhr haben die Schüler die Möglichkeit, sich auf dem Schulhof aufzuhalten oder in die Klasse zu gehen, sofern dies an der Eingangstüre der Schule für ihre Klasse angezeigt ist.
Für jede Klasse hängt hinter dem Fenster neben der Eingangstüre eine Wendescheibe, die auf der einen Seite rot und auf der anderen Seite grün ist.

 

wIch kann in die

Klasse gehen

r Ich bleibe

noch draußen

 

Um den Schülern anzuzeigen, ob sie schon in den Klassenraum gehen können, wird diese so genannte „Ampel“ der jeweiligen Klasse auf grün gestellt. Steht die Ampel auf rot, bleiben die Schüler bis zum Gong auf dem Schulhof.
Beim Verlassen der Schule werden die Klassenampeln auf rot gedreht.
Wann morgens die Ampel auf „grün“ umgestellt wird und die Kinder in die Klasse dürfen, liegt im Ermessen der unterrichtenden Lehrkraft und ist abhängig davon, ob sie sich schon im Klassenraum aufhält.
In der Phase der  „offenen Anfangszeit“ ist es für die Schüler nicht verpflichtend in die Klasse zu gehen. Wer lieber auf dem Schulhof spielen möchte, kann dies selbstverständlich tun.


Pädagogische Einordnung

Das Kollegium der Milos-Sovak-Schule hat sich für die offene Anfangsphase entschieden, da diese den Schülern die Möglichkeit gibt, in Ruhe in der Schule „anzukommen“. Der Schultag und auch der Unterricht beginnt damit kindgerecht, spielerisch und entspannt. Die Schüler sind so eher in der Lage, ausgeglichen, lern- und aufnahmebereit in die gelenkte Arbeitsphase zu gehen.
In dieser offenen Anfangszeit entscheiden die Schüler selbstständig, wie sie diese Zeit ausfüllen möchten. Sie haben die Möglichkeit – je nach Ritualisierung des offenen Anfangs durch die Klassenlehrerin - Kontakt mit anderen Kindern oder der Lehrkraft aufzunehmen, sich mit selbst gewählten Aufgaben zu beschäftigen, zu spielen oder zu frühstücken und Gespräche auch mit der Lehrerin zu führen, die sonst nicht möglich sind. Der Lehrkraft gibt dieses Konzept Zeit, auf einzelne Kinder näher einzugehen. So können Interessen aber auch Gefühle der Kinder durch Beobachtung und Gespräche genauer erfahren werden.

So bietet der „Offene Anfang“  den Kindern die Möglichkeit in sozialen, kognitiven und emotionalen Bereichen selbst bestimmt Erfahrungen zu sammeln und zu lernen. Eigenverantwortung, Sozialkompetenz und Interessen der Schüler werden damit gefördert und gestärkt. Der offene Unterrichtsbeginn trägt somit dazu bei, dass die Schule nicht nur Unterrichtsort, sondern auch Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum ist.