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Streitschlichtung                                    

 

Die Milos-Sovak-Schule wendet als Konzept zur Streitschlichtung das „Bensberger Modell“ an. Es ist ein Verfahren, das zur friedlichen Beilegung  von Schülerkonflikten eingesetzt wird. Im Herbst 2014 wurde es als Streitschlichter-Programm eingeführt und alle Schülerinnen und Schüler werden seitdem regelmäßig darauf vorbereitet.
Im Mittelpunkt steht das sogenannte Klassentraining, das von den jeweiligen Klassenlehrerinnen durchgeführt wird. Dabei werden Streitgeschichten unter Zuhilfenahme von Handpuppen in einer Art Rollenspiel gemeinsam gelöst. Rituale wie auch Klassen- und Schulregeln sollen ihnen dabei einen anderen Umgang mit Streit ermöglichen. Zudem erfahren die SchülerInnen durch Übungen, Spiele und Lieder eine Stärkung ihrer Sozialkompetenz (aufmerksames Zuhören, Gefühle wahrnehmen und äußern, Einfühlungsvermögen).

Streitschlichtung in Kurzform wird täglich auf dem Schulhof durch die aufsichtsführenden Kollegen eingesetzt mithilfe der „Hosentaschen-Erst-Hilfe":

Wenn Streitigkeiten auf diese Weise nicht geklärt werden können, erfolgt eine große Streitschlichtung in einem extra dafür hergerichteten Raum durch eine ausgebildete Kollegin.
Ziel ist es, den „Streithähnen“ beim Finden einer gemeinsamen Lösung zu helfen. Das Ergebnis wird in Form eines Friedensvertrages festgehalten und von den Kindern unterschrieben. Das Gespräch und die Vereinbarung werden vertraulich behandelt, so dass die Schülerinnen und Schüler zunehmend Vertrauen in das Verfahren aufbauen können.
Mit diesem neuen Konzept können wir nicht alle Konflikte vermeiden, wohl aber für die Schülerinnen und Schüler Hilfen und Lernangebote schaffen, wie Konflikte nachhaltiger gelöst werden können.